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'''Kundalini-Yoga''' ist eine -Praxis, die besonders im eine wichtige Rolle spielt. Ähnliche Formen sind Laya-Yoga oder Tantra-Yoga. Besondere Bekanntheit erreichte Kundalini-Yoga durch . Inspiriert durch Sikh-Lehren und entwickelte er ein eigenes Kundalini-Yoga, was er in der US-amerikanischen New-Age-Bewegung der 70er Jahre verbreitete. Ebenso spielt auch im die eine Rolle.

-Tantra und Kundalini-Yoga wurden zum ersten Mal in der westlichen Kultur von Sir unter dem Pseudonym ?Arthur Avalon? in dem Buch ?The Serpent Power? (1919) beschrieben. In dem Buch wurde teilweise einer der wichtigsten Texte des Kundalini-Yoga übersetzt: Das sechste Kapitel von Purnanandas Shritattvacintamani. Dieses Kapitel heißt 'Spiegel der sieben Chakren' (Satcakranirupana) und stellt die detaillierteste und einflussreichste Betrachtung zum Kundalini-Yoga dar.

Das Ziel des Kundalini-Yoga ist die Erweckung der .

Das Aufsteigen der Kundalini soll schließlich zu und führen, und es wird angenommen, dass beide nicht ohne die Erweckung der Kundalini möglich seien. Auch andere Yogaformen wie oder können nach den yogischen Lehren zum Aufstieg der Kundalini führen. Wichtig beim Erwecken der Kundalini ist nach diesen Lehren die Reinheit des Körpers, der Nadis, des Geistes und des Intellekts, so dass viele Methoden der vorbereitenden Reinigung dienen.

Im -Tantra werden viele Praktiken des Kundalini-Yoga nur an Eingeweihte weitergegeben.

Kundalini-Yoga nach Yogi Bhajan

Im Westen sehr verbreitet ist eine Form des Kundalini-Yoga, das durch den Guru gelehrt wurde. Im Gegensatz zum sind die Übungen oft dynamische Bewegungsabläufe, aber auch dem Hatha-Yoga verwandte s. Die legt den Fokus auf , die aus dem stammen und sich auf die heilige Schrift beziehen oder direkt aus ihr übernommen wurden (vgl. ), es gibt jedoch auch andere Meditationen. Auch s, , innere Konzentrationspunkte und s werden verwendet. Typisch für diese Form des Yoga ist die häufige Praxis des .

Eine Übungsreihe wird als bezeichnet. Eine typische Kriya besteht z. B. aus 45 Minuten körperlichen Übungen und Haltungen, kombiniert mit Pranayama, Konzentration auf das sogenannte ??, dem Mantra Sat Nam (?wahre Identität?), auf das sich beim Einatmen und Ausatmen konzentriert wird. Dann folgen 15 Minuten Entspannung im Liegen und einer daran anschließenden Meditation (z. B. mit Mantren).

Im Rahmen dieser Schule des Yoga wird auch eine , (Stock- und Schwertkampf), Yoga für Schwangere und und Lebensführung gelehrt.

Die Praxis dieser Yogaform hängt nicht von einer bestimmten ab, ist aber von den Lehren des geprägt.

Literatur

  • Muktananda: ''Kundalini : die Erweckung der kosmischen Energie im Menschen''. Freiburg im Breisgau, Aurum-Verl., 1979
  • Swami Narayanananda: ''Die Urkraft im Menschen oder die Kundalini Shakti.'' Blansingen, N. U. Yoga Ashram, 1981
  • Sri Swami : ''Science of Yoga; Vol. 4 / Hatha Yoga; Kundalini Yoga; Practice of Pranayama.'' Divine Life Society, 1st Indian ed. 1981
  • Sivanda Sarasvati: ''Kundalini Yoga''. Goldmann Wilhelm, 1994
  • Swami Saraswati: ''Kundalini Tantra''. 2nd ed. Munger [u. a.], Bihar School of Yoga, 1996
  • Laue, Thorsten: ''Tantra im Westen. Eine religionswissenschaftliche Studie über ?Weißes Tantra Yoga?, ?Kundalini Yoga? und ?Sikh Dharma? in Yogi Bhajans ?Healthy, Happy, Holy Organization? (3HO) unter besonderer Berücksichtigung der ?3H Organisation Deutschland e. V.?'', Münster: LIT, 2012, zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 2011, ISBN 978-3643114471
  • Megarisiotis, Athanasios: ''Kundalini Yoga ? Nach der Lehre von Yogi Bhajan'', Neuer Umschau-Verlag, 2007.
  • Schwery, Walter: ''Im Strom des Erwachens. Der Kundaliniweg der Siddhas und der Individuationsprozess nach C. G. Jung.'' Ansata 1988

Weblinks

  • (englisch)
  • (englisch)